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<  Neuropsychologie  ~  Brille tragen - Brille absetzen - Veränderung der Psyche ??
bipolar2
BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 16:51  Antworten mit Zitat



Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 1
Wohnort: berlin

Hallo, gibt es eine Veränderung der Psyche bei Kurzsichtigen , wenn
sie ihre Brille tragen und wenn sie ihre Brille abgesetzt haben / nicht tragen??

ich hab folgende hypothese:

Durch das Absetzen der Brille verschwinden eine Vielzahl von wahrnehmbaren Außenreizen (Schrift, Mimik usw ) . Der Proband partizipiert zwar, kann aber seine Umgebung nur unscharf wahrnehmen. Die Verbindung zwischen Umgebung und Individuum ist durch die Kurzsichtigkeit gekappt. Die messbare Wahrnehmung verlagert sich von der Umgebung weg hin zum Probanden. Er reagiert mit innerer Unruhe.
Es findet ein Konflikt statt, bei dem das Gehirn mit großen Anstrengungen versucht Reize aus den unscharfen Bildern zu filtern. Deutlich zu erkennen an der angespannen Mimik.
Mit der Überforderung die Umgebung ordentlich wahrzunehmen kann der Proband mit Frustration reagieren, die Aggressivität befördert, festzustellen anhand der heruntergezogenen Augenbrauen.
Der Proband reagiert mit innerer Unruhe und gesteigerter Aggressivität, da es sich als abgetrennt wahrnimmt aus dem einzig physikalischen Grund der Kurzsichtigkeit.



ist das großer quatsch oder gibt es einen nachweisbaren zusammenhang ??
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emchi06
BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 22:57  Antworten mit Zitat



Anmeldungsdatum: 04.04.2008
Beiträge: 337

Ich bin brutal kurzsichtig (7,0 bzw, 10,25 dpt). Ohne Brille nehme ich gerade mal Umrisse wahr. Ich würde krampfhaft versuchen, was zu sehen, heißt die Augen zusammenkneifen (heruntergezogene Augenbrauen, verkrampfte Mimik). Ich würde mich auf andere Sinnesreize (Tastsinn, Gehör) konzentrieren, um mich fortzubewegen und wäre dementsprechend mehr nach außen als nach innen orientiert.

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"Guten Tag ich gebe zu ich war am Anfang entzückt, aber euer Leben zwickt und drückt nur dann nicht wenn man sich bückt." Wir sind Helden
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gerissener faden
BeitragVerfasst am: 24.02.2010, 12:57  Antworten mit Zitat



Anmeldungsdatum: 19.12.2005
Beiträge: 426

Ich stimme allen Punkten der Hypothese zu.


emchi06 hat eine für mich interessante Überlegung gemacht, die aber bei bestimmten Situationen aus meiner Sicht garantiert nicht mehr haltbar wäre.


Stellen wir uns vor, eine Person würde durch eine Zwangsmaßnahme in der Psychiatrie einer Befragung zwecks Diagnose vorgeführt.

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ob mein beitrag für dich ein fluch oder segen ist weiss ich nicht, solltest du dadurch nebenwirkungen verspüren, solltest du deinen arzt oder apotheker fragen, da psychische probleme bei dir von mir nicht ausgeschlossen werden können.
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